Holzwohnwagen von Lichtbaummobil

 

"(...)Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.(...)"

Hermann Hesse (Stufen)

 

Schießhalle I
Losbude
Prinzessin
PGH 5 Türme
Schießhalle II
Biene
Weinkönigin

Honigwagen
Roter Baron
Mozart

Kastanie Nr.1

 

Mein Tip zu rechtlichen und behördlichen Fragen bezüglich Wohnen und Leben im Zirkuswagen: 

 

Grundlegend möchte ich folgende Hinweise geben : Grund und Boden werden verwaltet und "gehören " - wie alles natürliche - grundsätzlich niemandem.  

Aber es gibt Rechte und die Rechte der Verwaltung des Natürlichen haben diejenigen, welche die Lizens dafür erworben haben. Es gibt daher keine Eigentümer von Grund und Boden, sondern Nießbrauchnehmer, die zum Ausgleich der vertraglich geregelten Nutzung von Grund und Boden einen Betrag (Steuer)an die Gemeinde abführen.

 

Während ein Wagen durch seine mobile Unabhängigkeit von Grund und Boden eher noch tatsächliches Eigentum darstellt, so ist ein Haus immer an Grund und Boden gebunden!

 

 

Gesetzlich gibt es aber kaum Unterschiede zwischen einem Festbau und einem Wagen, allerdings stehen die Gemeinden und Campingplätze den Entwicklungen offen gegenüber.

Es gibt eine nach meiner Meinung eine gute Zusammenfassung von Dietmar Schneider bezüglich sogenannter "Tinyhouse" - Bauten u.a. Zirkuswagen, Wohnanhänger, Container, Wochenendhäuser usw. als PDF Datei zum Runterladen.

Die Zusammenfassung ist in der Wagenszene sehr beliebt und dient als Einstieg und Hilfestellung ohne einen Anspruch auf Ganzheitlichkeit zu erheben. Im Bedarfsfall bekommt man einen guten Eindruck, an wen man sich im speziellen Fall und Bundesland wenden muss, welche Möglichkeiten es gibt und wie man die verschiedenen Bereiche der Bauämter und Meldeämter getrennt voneinander betrachten muss.

 

Ich möchte als Schöpfer zukünftiger Bauten darauf hinweisen, ohne die schlafenden Hunde wecken zu wollen (welche den ein oder anderen durchaus auch beißen können).

 

Allerdings ziehe ich Eigenverantwortung und zivilen Ungehorsam vor, falls es dem Gemeinwohl dienlich ist, denn die Freiheit des Geistes ist der Zugang zur schöpferischen Quelle.

 

Hier geht es zur Lektüre : Tiny Houses und das deutsche Baurecht