Slowenien & Kroatien Frühjahr 2021

Spanien/ Italien/ Marokko 2016

Mallorca - Finca

 

 

Ab 2021 auch mit Holzofen möglich.

 

www.tiny-stove.com/the-stove/

 

Die Rohre des Holzofens sollte man spätestens nach der Reise gründlich reinigen und trocken lagern.

Während der Fahrt benötigt man einen separaten Platz um die Rohre aufzubewahren und das Gepäck vor dem anfallenden Ruß in den Rohren zu schützen. Der Raum zwischen Kabine und Pritsche ist für solche Zwecke ideal (inklusive trockenes Feuerholz).

Reparatur, Wartung von Klappdachkabinen aus Holz

 

Grundsätzlich sind Kabinen aus Holz standardmäßig mit einem leichten Klappdach zwar ganzjährig nutzbar aber eher für wärmere Regionen geeignet. 

  • Dauerhafte Schneelasten sollten regelmäßig vom Dach entfernt werden, da die Holzkonstruktion des Daches bei dieser Art der Belastung Ihre Grenzen des Biegewertes erreicht.
  • "Winterkabinen" sind auf Anfrage mit zusätzlich verstärkten Klappdach, mehrlagigen Stoffen / Dämmflies, einer Bodendämmung und zusätzlicher Innenverkleidung möglich.

 

 

  • Beschädigungen an der Dachplane können mit Planenkleber und farblich passendem Planenstoff in gleicher oder ähnlicher Stärke schnell und kostengünstig auch unterwegs behoben werden.

Es empfiehlt sich ein kleines Reparaturset dabei zu haben und die Plane regelmäßig zu inspizieren.

Zur Not hilft auch ein Panzertape bis zum nächsten Sattler. 

 

 

 

Es kann vorkommen, dass Harznester in der Verschalung aufbrechen und das Holz "ausblutet".

  • Das ist ganz natürlich - man kann das Harz aufsammeln und in Duftölen oder Heilsalben vielseitig verwenden. 

Das Harz in der Lärche ist nicht nur ein natürliches Heilmittel und riecht gut,

es macht das Lärchenharz auch widerstandsfähiger als andere Nadelhölzer.

 

Verwitterungen sind natürlich und von der jährlichen Pflege abhängig.

Dabei kann die Verschalung und das Ständerwerk abhängig von Stärke und Dauer der Witterung und Sonneneinstrahlung seine Farbe verändern und versilbern.

  • Grundlegend sollte man die Kabine wie ein Holzboot oder eine Kutsche behandeln.

Wenn die Kabine auf Ihren nächsten Einsatz wartet empfiehlt sich ein vor Nässe und Wind geschützter Bereich zur Einlagerung.

  • Je nach Bedarf kann man die Kabine jährlich oder alle 2 Jahre neu einölen.

Im Extremfall wird die Optik durch zusätzliches Abschleifen und erneutes Einölen aufgefrischt.

 

 

  •  So sieht  eine verwitterte Verschalung nach dem Abschleifen aus.

 

 

 

  • Mit dem passenden Öl bekommt die Kabine wieder eine besonders schöne Patina für neue Abenteuer und das Holz ist weiterhin gut geschützt.
  • Sind einzelne Bretter beschädigt oder stark angegriffen, so kann man diese austauschen.
  • "Wasser hat einen kleinen Kopf."

Der kleinste Riss oder das winzigste Loch wird von Wasser immer (!) gefunden und erobert.

Das Beispielbild zeigt einen überstehenden Dübel, der die Verdeckleiste leicht anhebt und dadurch das Wasser tröpfchenweise eindringen lässt ohne das auch nur ein Millimeter Platz ist.

 

  • Während der Planung und dem Bau der Kabine wird darauf geachtet, dass konstruktive Mittel ausgeschöpft werden um chemische Hilfsmittel zu vermeiden. Trotzdem sind die Kabinen nicht frei von silikonhaltigen Dichtstoffen (zum Beispiel an den Fenstern).
  • Ein Baukörper aus Vollholz der ohne Lack nicht dauerhaft wie ein Boot im Wasser sitzt, wird mit der Zeit Wasser"nasen" aufweisen.

Sie sind ein Hinweis auf Stellen die man besonders beachten und gegebenenfalls nachbessern sollte.

  • Solange das Wasser nirgends dauerhaft steht ist das kein Problem für das Holz. Aus diesem Grund arbeiten wir bei gedämmten Kabinen auch nur mit Luftdämmung  und verzichten bewusst auf Dämmstoffe durch die sich Wasser dauerhaft ansammelt und sichtbare aber vor allem unsichtbare Schäden verursacht. 
  • Das Segeltuch bietet Schutz vor Wind und Nässe.

Die umseitige Verleistung des reisfesten Stoffes ergibt einen festen Verbund des Dach-Seitenkörpers , der auch hohen Windstärken standhält.

  • Bei Nässe zieht sich der Stoff zusammen und verschließt sich.

Durch das Zusammenziehen kann es vorkommen, dass sich das Klappdach mit den Stützen schwerer aus-, bzw. einrasten lässt als gewöhnlich.

  • Es wird beim Bau auf Toleranzen geachtet, weshalb im trockenen Zustand das Tuch etwas lockerer hängt. Abgerundete Leistenecken verhindern ein Einreißen des Tuches.

Um ein Stocken des Tuches zu verhindern ist anhaltende Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum im geschlossenen Zustand zu vermeiden.

Kontakt:

Matthias Rethberg

PF 1113

04751 Oschatz

 

Lichtbaummobil aus Sachsen / Germany

E-Mail: lichtbaummobil@gmail.com

 

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